Gilli und Diego Stampa – Was braucht die Kunst, was braucht der Markt?
Shownotes
Die Galerie Stampa am Spalenberg 2 mitten in der Basler Altstadt ist seit Jahrzehnten eine wichtige Adresse für die Kunst und den Diskurs um sie. Gilli und Diego Stampa erzählen, wie sie – beide ursprünglich Naturwissenschaftler – bereits als Jugendliche zu Galeristen geworden sind. Und auch, wie sie damals, 1969, als vollständige Newcomer Zugang zur ersten Ausgabe der ART Basel erhalten haben.
Mittlerweile blicken die beiden kritisch auf die Entwicklung der Kunstmesse, obwohl sie immer noch daran teilnehmen. Das Wesen der Kunst und der Kultur bleibe inmitten des Kommerzes leider oft auf der Strecke.
Der Globalisierung des Kunstmarktes und der Galerien versuchen sie trotzdem eine eigene Handschrift entgegenzuhalten, durch ihre Treue zu Künstler:innen, experimentelle Formate und – auch nach 56 Jahren – durch Offenheit gegenüber noch unbekannten Positionen.
Und wir haben mit ihnen auch darüber geredet, was es aus ihrer Sicht braucht, um heute als Galerist:in oder als Künstler:in Erfolg zu haben.
Bis am 16. August 2025 sind in der Galerie Stampa Werke des schottischen Lyrikers, Schriftstellers und Künstlers Ian Hamilton Finlay zu sehen.
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