Fatima und Laurin – Was kann das Theater, was Politik nicht kann?
Shownotes
Fatima Moumouni und Laurin Buser sind nicht nur gefeierte Spoken-Word-Artisten, Rapper und Moderatoren, sie schreiben auch erfolgreich für das Theater. Ihr jüngstes Stück, «Die weisse Madonna von Einsiedeln», wird am Theater Basel gezeigt.
Die beiden erzählen, warum sie während dem Schreiben an diesem Innerschweizer Tableau nie nach Einsiedeln gefahren sind. Denn Einsiedeln ist bei ihnen ein fiktionaler, verdichteter Raum, der für die gesamte Schweiz steht: Heimat der schwarzen Madonna, Wohnort der AfD-Chefin der Alice Weidel und ihrer Frau. Ein Dorf, in welchem die Widersprüche des Landes, Rassismus und queere Lebensentwürfe, direkte Demokratie und rechtsextreme Politik, Urschweizer Katholizismus und Identitätspolitik aufeinanderprallen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Die Frage des Stückes für uns ist schon auch, was sind denn die Gefahren, die unsere Demokratie ausgesetzt haben?
00:00:09: Können wir uns wirklich darauf ausruhen, dass wir immer wieder sagen, wir haben eine gute Demokratie und es funktioniert super.
00:00:17: Und dass das lang geht!
00:00:19: Oder heißt die Demokratie auch oder eine demokratische Gesellschaft, dass man stetig daran arbeitet?
00:00:25: Also so.
00:00:26: Ich glaube der größte Widerspruch von irgendwie deren beste Demokratie in der Welt ist das Eisviertel vor den Leuten, die ständig da leben und nicht dafür abstimmen dürfen.
00:00:38: Willkommen zu Frieda trifft am Interview-Podcast aus der Schweizer Kultur Szene Eine Ko-Produktion von Frieda und dem Basler Stadtmagazin Bajur.
00:00:50: Matthias Balzer und Helena Grauser treffen die spannendsten Kulturschaffenden vom Land, befragen sie zu ihrem Ideen,
00:00:59: Träumen,
00:01:00: Ängste und natürlich auch zu ihrem kulturellen Schaffen.
00:01:04: Frieda trifft auf den Punkt, wo das Herz der Gäste schlägt – und jemand vielleicht auch den Wundepunkt?
00:01:17: Herzlich willkommen zu der dreiezwanzigsten Folge von Frieda Trift.
00:01:21: Heute sind wir wieder in Basel und dürfen hier im Theater Basel aufnehmen!
00:01:24: Wir haben für diese Folge sogar zwei Gäste.
00:01:27: Bevor ich euch die beiden vorstellen möchte, möchte ich noch eine kurze Ankündigung machen.
00:01:31: Das hier ist nämlich die letzte Folge dieser Form.
00:01:33: Es ist das letzte Mal, dass ihr mich am Mikrofon bei Frieda trifft gehört.
00:01:38: Nach dem Sommer wird Matthias der Podcast alleine weiterführen Und ich werde mich wieder mehr auf den Lokaljournalismus im Basel konzentrieren und dort hoffentlich mehr gehabt, seit der Erder für die Kulturberichterstattung aus der Region haben.
00:01:50: Schade Helena aber danke vielmals für die jetzt noch drei zwanzig Folgen, was wir zusammen gemacht
00:01:54: haben.
00:01:55: Ja, ich danke dir!
00:01:56: Ich hatte ganz viel Freude bei dieser Podcastreise und leider sind halt ihre Ressourcen am Journalismus immer ein bisschen knapp.
00:02:02: Die und meine persönlichen zeitliche Ressource als Mutter auch.
00:02:07: Und da muss man dann einmal so einen Herzensprojekt logo.
00:02:11: Jetzt genießen wir aber noch die Folgen und kommen zu unseren zwei Gästen.
00:02:14: Das sind Fatima Muni und Laurin Bouser.
00:02:16: Sie kommen beide ursprünglich aus der Poetry-Slam-Szene und sind mittlerweile Autorinnen, Moderatorinnen, Kolumnistinnen, Theatermacherinnen, Musikerin.
00:02:25: Und ich habe sicher ein paar Aspekte vergessen.
00:02:27: Auf jeden Fall beleuchten sie mit ihrer Arbeit immer sehr pointiert gesellschaftliche Themen.
00:02:32: Zusammen unterwegs sind sie seit dem Jahr hier in den letzten Jahren.
00:02:36: Sie haben als Tour des Salzburger Stier gewonnen.
00:02:38: Das ist eine der wichtigsten Gabare-Prize im gesprochigen Raum.
00:02:44: Aktuell ist ihr Stück die weiße Madonna von Einsiedeln im Theater Basels gesehen.
00:02:48: Im Stück geht es um das Dorf Einsiedler und um die Idylle, wo dort trübt wird.
00:02:52: Die AfD-Politikerin Alice Weidel wohnt mit ihren Lebenspartnerinnen und den gemeinsamen Kindern.
00:02:59: Das löst ein paar Follower widersprüchen darf aus.
00:03:02: Auf diese werden wir sicher noch zu sprechen kommen!
00:03:04: Herzlich Willkommen bei der Fatima und Lauren.
00:03:07: Danke für die Erläutung!
00:03:08: Hallo!
00:03:09: Tschau miteinander, schön sind wir da.
00:03:11: Wie immer machen wir zuerst ein kleines Spiel mit euch.
00:03:13: Es ist ein Karterspiel.
00:03:15: Ihr legt jetzt hier acht Karten auf den Tisch umgekehrt weil auf der anderen Seite sind Fragen und ich würde euch so abwechslungsweise bitte einen Karten zu züchen.
00:03:26: Ich lese noch eine Frage vor.
00:03:28: Die Fragen sind zum spontan antworten, die Antworten können sehr kurz.
00:03:32: Sie werden zum Teil auch episch, je nachdem welche Karten man zügt und ich werde fragen Ladies First mit der Fatima
00:03:39: an.
00:03:43: Da sind ihr auf deiner Karte drauf?
00:03:45: Ich darf jetzt irgendeine ziehen!
00:03:46: Ja
00:03:46: genau, das ist mir zuerst Frieda trifft, die Cover ist eigentlich da drauf.
00:03:50: Ich tue es vorlesen.
00:03:54: Wofür würde Studier gerne mehr Zeit nehmen?
00:03:59: Ich glaube, wir haben jetzt letztes Jahr angefangen wirklich als Wochenende zu behandeln, wenn man nicht selber auftratet.
00:04:08: Und ich glaube, ich würde gerne mehr Wochenenden haben.
00:04:10: Okay
00:04:12: das ist im guten Plan!
00:04:13: Nicht schlecht okay.
00:04:15: Laurin du törst die nächste Karte zu.
00:04:22: Verzählst du lieber oder hörst?
00:04:24: Oder lossest du lieber zu?
00:04:28: Gute Frage für jemanden der Auftritt und Moderator ist schon...
00:04:32: Also ich glaube Wenn ich ehrlich bin, dass der künstlerische Output für mich schon sehr wichtig ist.
00:04:45: Das gehört zu schreiben dazu.
00:04:47: In diesem Sinn... Sie reden einfach so, wie jetzt zum Beispiel in einem Podcast.
00:04:53: Das ist vielleicht nicht das, was ich am allerliebsten mache.
00:04:57: Es gibt gute Prämisse für die nächste Stunde aber im Sinne vor, dass es nicht das ist, was mir die grosse Erfüllung gibt sondern eher die künstlerische Auseinandersetzungen und diese sind allerdings nur möglich durchzulosen, durchlesen usw.
00:05:16: Ja, das eine bedingt es anderen.
00:05:21: Sehr diplomatisch ausdrückt, oder?
00:05:23: Okay!
00:05:24: Sehr schön.
00:05:25: Fatima, du darfst die nächste Karte züchern.
00:05:30: Und hier steht drauf... Was lernst Du gerade Neues?
00:05:33: Ich lerne gerade Neue.
00:05:38: Verschiedenes.
00:05:40: Das ist jetzt eine ganz schwierige Frage.
00:05:43: Es donnert auch voraus.
00:05:44: Vielleicht hört man's auf den Tonspuren.
00:05:49: Jetzt habe ich ein Blackout.
00:05:51: Ist das eine Brühe fix?
00:05:52: Nein,
00:05:53: da
00:05:53: musst du ja
00:05:56: heute beantworten!
00:05:57: Ich habe gerade ein paar Bücher geholt zum Thema Zuganglichkeit bei Jerefreiheitsmittel, weil ich das mehr in Veranstaltungen inkludiere.
00:06:11: und das heisst, ich lerne gerade mega viel über so Accessibility.
00:06:17: Also wie macht man Veranstaltungen noch offener für mehr Leute?
00:06:22: Ein grosses Thema, gar nicht so ein einfaches Thema.
00:06:26: Es ist schon recht vielschichtig, weil es betrifft relativ viele ganz verschiedene Leute oder?
00:06:30: Ja und die Menschen mit recht unterschiedlichen Bedürfnissen.
00:06:36: Und dann muss man auch Auswahl machen was jetzt da ... Also, dass man nicht zu fest priorisieren muss.
00:06:44: Aber dass es dann auch schon so ein Dilemma
00:06:48: gibt.
00:06:49: Das?
00:06:50: Das ist doch schon eine.
00:06:51: Ja, vorhin.
00:06:54: Lauri, noch mal eine Karte bitte!
00:06:59: Was ist deine liebste Tageszeit?
00:07:02: Meine liebeste Tageszeit.
00:07:06: Eigentlich wäre das immer klassischerweise ... Sommertag, Sonnenuntergangsstimmung.
00:07:17: Aber ich muss sagen, je älter ich werde, desto mehr ist es irgendwie in der Morgen... Ich finde die Morgenplätze fast drüber, sagt sie mir!
00:07:29: Ich muss halt aufstehen, oder?
00:07:31: Wenn man Baby muss, steht man schon recht früh auf.
00:07:33: Das ist so und das habe ich aber einfach sehr geniessen.
00:07:37: Und ich finde es sind irgendwie eine ganz spezielle Stimmungen, vor allem wenn man am Morgen irgendwie das Schaft rausgehen
00:07:45: kann.
00:07:46: Ja, v.a.
00:07:47: jetzt sind es Sommermärken, die ja wirklich schon um halb fünf Uhr aufsehen oder so.
00:07:52: Oder aber auch wenn sie stürmt draussen und durch einen Schneesturm geht... Er hat auch sein Reiz am frühen Morgen.
00:08:01: Okay!
00:08:02: Das war der erste Teil von unserem Kartelspiel.
00:08:04: Wir machen den Schluss noch mal weiter.
00:08:07: Dann kommen wir jetzt... Erstmal zu eurem Stück.
00:08:09: Im Programmheft, die weiß ich mir dann noch, steht, dass sie für den Recherche nicht in Einsiedeln waren?
00:08:14: Warum denn nicht?
00:08:18: Ich würde sagen wir haben es vielleicht aus Selbstschutz gemacht.
00:08:23: Nicht weil wir Angst hatten vor der Einsiedelbevölkerung sondern weil wir uns wie den Fantasierum bewahren wollen.
00:08:33: Also wir haben Einsiedler als effizienter Ort in unserem Text benutzt.
00:08:39: Natürlich beruht er auf dem echten Ort Einsiedeln, aber schlussendlich ist es ein Nachdenken über verschiedene Fragen für die dann einsiedelig etwas herzuhalten müssen und darum haben wir das irgendwie ganz klar auseinander.
00:08:54: eigentlich trennen dort und man hat wie auch gemerkt so ... Es ist ein bisschen unser persönliches Andorraufart, was bei Max Frischs nachdenkt Vielleicht, man sagt über die Schweiz ist anhand von Andorra vielleicht bei uns so ähnlich.
00:09:14: Dass es einsiedelt und auch andere Fragestellungen hat.
00:09:19: Und ist das von Anfang an festgestanden, dass es so fiktional wird?
00:09:23: Oder hat er irgendwann gemerkt, wir sind hier und hergerissen wie viel Mimo.
00:09:29: Wo hat's getreu wieder Bilder darstellen?
00:09:32: und was können wir dazu fantasieren?
00:09:34: Weil wenn man schaut, um vorbereitet, wie ich das gemacht habe, dann kommt man auch wirklich aus und sagt jetzt okay, das stimmt!
00:09:43: Von Frau Weidel, die dort ist und die Restaurierung Madonna.
00:09:46: Es gibt viele Versatzstücke, die noch nicht fiktional sind.
00:09:53: Aber das ist ein fiktionaler Raum?
00:09:55: Ja es ist ein Fiktioneller Raum in dem wir auf den grösseren Raum Schweiz übertragen können.
00:10:05: dass mir ein Stück über die Schweiz gemacht hat.
00:10:07: Es ist nicht nur ein Stück von Einsiedeln und das macht es fiktional, oder?
00:10:12: Und ich glaube, während dem Schreiben war dann aktiv entscheidend, dass wir nicht auf Einsiedlen gehen.
00:10:23: Die schwarze Madonna ist natürlich sehr eindrücklich.
00:10:28: Ich glaube, es gab schon immer wieder Momente, in denen ich dachte, wir müssten da auch eine Pilgerin und wirklich die Pilgererfahrung machen.
00:10:36: Was war für ein Fest dazwischen, was wir dann denken könnten mit den Brüdern?
00:10:43: Ist das...
00:10:45: Irgendwas
00:10:45: Kirchliches Fest oder
00:10:47: was?
00:10:48: Genau!
00:10:48: Und dann haben wir aber irgendwann gefunden, nein, wir müssen uns jetzt wirklich etwas abgrenzen um ... dass sie ein bisschen freier sind und auch um uns zu schützen vor den Leuten, die den ganzen Plattwand abtun mit dem Argument.
00:11:05: Aber das ist ja gar nicht das echte Einsiedeln, um das geht es nicht.
00:11:08: Aber wir haben uns am echten Einsiedel natürlich schon etwas bedient.
00:11:13: Punktuell, wie du es gesagt hast, hat es verschiedene Momente und Sachen drin im Stück, was tatsächlich passiert ist.
00:11:21: Wie zum Beispiel die Beschädigung der Schwarzen Madonna wo wir dann fiktional ausgemacht haben, dass ein Restaurator nach Einsiedeln geht um dort zu restaurieren.
00:11:33: Das ist sozusagen unsere Fantasiegeschichte, die man dort anfühlt.
00:11:39: Aber dann geht es weiter.
00:11:41: Es gibt ganz viele Stimmengewirr im Stück.
00:11:45: Die sind Versatzstücke aus vielen Sachen, die wir wirklich hören und lesen können, die einen Kommentarspalten kann.
00:11:55: oder gewisse Sachen, die vielleicht in einem anderen Kontext gestellt werden, aber eigentlich eins zu eins so gesagt wurden.
00:12:01: Es wurde tatsächlich angefragt ob der Polizeischutz für ... dass Frau Weidel und ihre Familie nicht eventuell zu teuer sind für die Steuerzahlenden.
00:12:12: Das ist eine Sache, was halt wirklich passiert.
00:12:14: Und haben uns sehr viel Inspiration geboten.
00:12:16: zum Schluss einfach die grosse Idee der Ausschaffung von Weidl zu erzählen.
00:12:23: Von dieser potentiellen Ausschaffe von Weidel aus einsiedeln.
00:12:28: Einseiteln ist natürlich auch so ein gutes Bild für die Schweiz, weil es eigentlich einen mega internationalen Ort ist.
00:12:34: Sie haben jedes Jahr eine Million Leute, die dort ankommen und anpilgen.
00:12:40: Sonst ist aber einseitel vom Bild zu haben, ja schon so ... Das ist Ur-Schweiz, das ist ein kleiner traditioneller Ort.
00:12:49: Also ich finde den Kontrast spiegelt sich mega fest im Bild der Schweiz.
00:12:54: Die Schweiz pendelt strategisch hin und her zwischen so herzigen, süßen Folklorebildern wie jetzt zum Beispiel bei dieser zehn Millionen-Schweiz-Initiative wo es dann Bergli hat und Heidi und das Barschövli.
00:13:13: Und dem zum Kontrast steht die Schweiz in allen grösseren Geschäften auf der Welt aber auch historische Gräueltaten auf irgendeinem Art Bedeiligt ist.
00:13:26: Die Schweiz ist mega vernetzt mit allem, was in der Welt ist.
00:13:30: und so das kleine ... Wir sind eigentlich ein Insel oder ein Berg versus wir sind... Im Fall, schon auch ernst zu nehmen.
00:13:39: Wir sind gut im heiligen Weltspiel.
00:13:42: Genau!
00:13:44: Und im Stück kommt so viel Cortesx über ihn.
00:13:47: oder was Sie jetzt auch erzählt haben ... Was könnte eine Inspirationsquelle sein für einen Stück?
00:13:52: Aber es ist bei euch so die Initialzündung gesehen, dass Sie das gefunden haben.
00:13:55: Das ist unser Stoff.
00:13:58: Ich glaube, es sind verschiedene Sachen.
00:14:01: Für mich gibt es ein Moment, in dem ich bis heute Nicht so loslassen ist, dass alles Weidel sehr viel Aufmerksamkeit bekommen hat.
00:14:13: Und dann sind ganz viele Leute in den Ort gegangen nach Einsiedeln und haben gefragt wie sie so ist.
00:14:20: Die einen wussten gar nicht, wer das ist.
00:14:23: So Schunalistinnen oder so sind in der Art gegangen?
00:14:25: Genau!
00:14:26: Und die einen wusste gar nicht mehr, wer es ist.
00:14:28: Und die anderen fanden anscheinend mehrere.
00:14:32: Sie sagt ruhig und anständig.
00:14:33: Und so dass ruhig für eine Demagogin rechtsextremistisch ist, finde ich hohe Gras.
00:14:40: Das hätte sie triggeriert!
00:14:42: Nein das ist für mich so schweizerisch... ...dass die E-Falt erracht einer Person, der im Nachbarland wirklich Angst und Schrecken und Blüge verbreitet als anständige und ruhig zu bezeichnen.
00:14:54: Als allererstes.
00:14:56: What?
00:14:57: So als Nachbrennigsee?
00:14:58: Das kann man sich nicht beklagen.
00:15:00: Du selbst bist in München geboren, aber du bist aufgewachsen und hast einen guten Bezug.
00:15:06: Sie sind auch zu Deutschland, obwohl also zu Bayern nicht zu Deutschland.
00:15:13: In Deutschland würde es etwas nicht so passieren.
00:15:16: Es hat jemand gesagt, das ist ganz ruhig und nett.
00:15:19: Nie
00:15:19: im Leben!
00:15:20: Ich glaube auch, dass es einen großen Unterschied gibt... Wir sind ... Man muss sagen, wir sind nicht an einem besseren Ort oder ein schlechter Ort in Deutschland was so bekämpfig von Schrachtsextremismus angeht.
00:15:31: Also das heißt ja... Was der bessere Weg ist weiß man jetzt vor dem auch nicht.
00:15:37: aber ich glaube dass traditionell im deutschen Antifaschismus, Antirassismus so den Grundsatz besteht kein Fingerbreit in Rechten und das ist etwas wo es in der Schweiz nicht gibt.
00:15:49: In der Schweiz ist mehr Art.
00:15:50: SWB macht eine Initiative.
00:15:52: Schauen wir mal, was da drin steht.
00:15:54: Genau!
00:15:54: Das kann ja trotzdem sein, dass sie es gut meinten.
00:15:58: Dass es keine klare und radikale Abgrenzung für Achtz gibt ist ein sehr schweizerisches Ding.
00:16:08: Ich glaube das basiert auch auf Aspekte, wo ich wirklich nicht sagen wollte, dass die schlecht sind.
00:16:16: Im kleineren Verbund muss man miteinander klarkommen... Konsilienz entgegenkommen.
00:16:22: Das ist ein anderes politisches System, oder?
00:16:24: Genau
00:16:24: das ist wichtig.
00:16:25: aber ich glaube dass SVP das auch ausnutzt.
00:16:27: also es gibt einen Grund warum die SVP auch der Vorbild für die internationale Rechte ist.
00:16:36: Ja und dieser Abwehrmechanismus wo ich zum Beispiel auch an mir selber bemerke und immer wieder bemerk wenn man sich mit diesen Themen auseinandersetzt Der Abwehrmechanismus, wo man sagt, die Schweiz ist nicht wirklich in Gefahr, dass Autoritarismus ein Problem wird oder geschweige den Faschismus.
00:16:59: Und das beruht auf eine sehr oberflächliche Auslegung eines Faschesmusbegriffs einenseits, der sagt es gibt nur ein faschistisches System und nicht faszistische ... Bewegung generell, die auch im Einzelteil etwas Faschistisches haben können ohne dass man jetzt direkt in einer faschistischen Diktatur leben muss.
00:17:23: Und ich habe einfach diesen Abwehrmechanismus – das hat mich sehr triggert, sag' ich mal vor allem wenn du bei mir selber entdeckt hast und gemerkt hast, ah!
00:17:33: Ich bin selbst auch in einer permanenten Verharmlose von einem Rechtsextremismus, wo man in diesem Land auch einfach im Alltag hat.
00:17:43: Wo man da in der Politik auch hat und die ganze Zeit schön redet durch das wir irgendwie die beste Demokratie sind.
00:17:50: Und dieser Abwehrmechanismus ist vielleicht sogar irgendwo der Kern dieses Stückes wahrscheinlich.
00:17:59: Also ganz klar ein politischer Impuls für euch beide?
00:18:05: Das muss einem ja schon nicht nur Eintage-Pizza-Anträger, dass man das stuchsch schreibt.
00:18:11: Man muss es ein bisschen länger beschäftigen und sich die Zeit nimmt.
00:18:18: Ich würde sagen, dass wir allgemein durchgehend in unsere Geschichte von unserer Zusammenarbeit politische Themen gesucht haben.
00:18:28: Ich glaube, neu war es für uns, dass wir auf der Art jetzt so eine Einzelperson haben, die wir auch wirklich nicht haben, weil sie ein Biopik hat.
00:18:37: Oder ich meine, ich glaube, da haben wir dann schon ein bisschen den schweizerischen Instinkt von ... Ja, aber wir waren ja nicht zu fest, ihr Privatleben zu erzählen.
00:18:46: Also um das ist es ja nicht geringer?
00:18:47: Von Frau Weidel jetzt?
00:18:49: Aber dass wir von politischem Phänomen ausgehen oder von Momenten in Gesprächen, wo man merkt, dass bestimmte Abwehrmechanismen oder so Verteidigungsinstinkte aufkommen, wo man so ist.
00:19:05: So schlimm ist es doch gar nicht in der Schweiz.
00:19:07: Das sind irgendwie interessante Momente.
00:19:10: Ja, die Momente, die man permanent erlebt wenn sozusagen ... die Erzählung oder der Mechanismus für direkte Demokratie von Initiativen benutzt wird, um eine ganze Rhetorik und ein ganzer Land zu verschieben.
00:19:26: Wenn das Mittel dieser direkten Demokratie für das benutzt wird ... Wie kann man denn noch vor der besten Demokratie reden?
00:19:34: Wenn das permanent basiert... Was ist dann Demokratie?
00:19:43: Um was geht es genau?
00:19:44: Von welchem Demokratiebegriff reden wir?
00:19:46: Geht's einfach nur darum, die Freiheit über alles abzustimmen.
00:19:50: Oder gehts um ein Zusammenleben, das mit den Entgegern zu tun hat... Also ich glaube der treibt schon immer wieder an diesen Gedanken oder das Gefühl von wo machen wir als Schweizerinnen und Schweizer uns zu einfach oder wo sind wir zu fest gefangen?
00:20:09: in dieser Ja, in dem permanenten Gefühl sind wir nicht besser als die anderen.
00:20:17: Aber schon ein bisschen besser!
00:20:18: Darf ich ein wenig so sein im Moment?
00:20:21: Als Frage stimmt total was du sagst, dass jetzt zum Beispiel mit dieser Zehn-Millionen-Initiative ... Ein kommunikativer Geniestreicher für SVP, weil sie bringen so ein Grundgefühl, dass viele Leute wirklich zu viel und es eng werden.
00:20:40: Und so bringen Sie auf den Punkt und fahren das mit Ihrer Agenda und alle anderen wissen nicht zurecht wie reagieren.
00:20:49: Noch ist dann aber gleich so wenn man es genau im Parlament anschaut in beiden Kammern wo man eben hätte oder so wenn noch etwas ausdiskutiert wird zum Gesetz gossen werden sollen und so.
00:21:02: Dann fährt sich alles nochmal ein bisschen auf, weil ich dann eben die grosse andere Schweizer Spezialität führen kann.
00:21:08: Das ist von diesen Kompromissen.
00:21:10: Was die Schweizer Politik natürlich auch lange Zeit langweiliger gemacht hat als deutsche Politik oder so, wo immer für scharfe Rhetorik lebt?
00:21:22: Es sind die regierenden Parteien ... und die Auditie in der Opposition.
00:21:30: Es gibt keine Zwischen- und büsische, oder sind wir das so ein wenig mehr wechseln?
00:21:33: Ist es nicht auch
00:21:36: so?
00:21:36: Ich glaube, wenn man sich überlegt, wer in diesem Land scharfe Rhetorik fahren darf, dann ist es schon die SVP, wo das auch verteidigt geht.
00:21:48: Wenn man sich bestimmte Exponate von dieser Partei anschaut, was für kassradikale Sachen sie sagen ... die dann aber immer wieder vom Rest der Partei relativiert wird.
00:21:59: Das ist nicht
00:22:01: unsere Allemeinung, sondern das hat es dann halt gesagt... Ja
00:22:04: und sie kamen damit durch, dass man eben dann sagt ja am Ende gibt's halt irgendwie ein Saushandeln und so.
00:22:10: Aber vielleicht den Aspekt dafür, dass gewisse Kompromisse gefunden werden in der Politik?
00:22:16: Ich sage mal, das ist eine Realpolitik.
00:22:18: Über das haben wir auch im Prozess vom Stück immer wieder geredet.
00:22:22: Aber hat es nicht tatsächlich gewisse Aspekte, die vielleicht alleine durch die kleine Staatsgröße, vielleicht auch hierherum so funktioniert?
00:22:32: Wie es funktioniert oder whatever?
00:22:33: Natürlich haben wir über diese Sachen nachgedankt.
00:22:36: Für uns ist es einfach sehr wichtig, dass man nicht nur über das noch denkt sondern auch darüber nachdenkt was macht denn die vorher geführte Debatte mit... anderen Menschen in der Gesellschaft?
00:22:49: und dort kommt dann eigentlich unsere Hauptfigur auch ins Spiel.
00:22:52: Das ist Tarek Berger, unseren Restaurateur nach einseitiger Kunde, die einen permanenten Mikrorassismus in diesem Sinne gar nicht mal nur so Mikroaggression ausgesetzt hat, wo wir jetzt mit ihm eine Figur gewählt haben wo das möglichst gar nicht versucht, sich anzulegen.
00:23:18: Es macht eigentlich keinen Wank auf eine Art.
00:23:23: Aber das ist natürlich nur eine Form von Coping-Strategie gegenüber einer verbalen Gewalt ... von einem permanenten Umgift.
00:23:34: Und das ist ja die Frage, wo man dann schon auch darüber reden muss oder?
00:23:38: Also kann es schon sein dass es denn irgendwelche Kompromisse gibt und das Gesetz gar nicht mal so radikal ist.
00:23:44: ich stelle das auch grundsätzlich in den Fragen.
00:23:46: Es gibt sehr krasse Gesetze und trotzdem aber ... Ja
00:23:53: also und ich glaube die Frage ist eigentlich eher wie fest mir Ich finde das, was du angesprochen hast, auch wichtig.
00:24:02: Das ist ein Vorteil von einer bestimmten Diskussionskultur, wenn es nicht nur ums radikal-polemische Aushauen geht.
00:24:12: Aber die Frage ist immer wie lange wir uns auf das verlassen können?
00:24:16: Die Frage des Stückes für uns ist schon ... Was sind denn die Gefahren, die unsere Demokratie ausgesetzt haben?
00:24:26: Können wir uns wirklich darauf ausruhen, dass wir immer wieder sagen, wir haben eine gute Demokratie und es funktioniert super.
00:24:34: Und dass das lang geht?
00:24:36: oder heisst die Demokratie auch oder eine demokratische Gesellschaft, dass man stetig daran arbeitet?
00:24:43: Also ich glaube der grösste Widerspruch dieser besten Demokratie in der Welt ist, dass ein Viertel von den Leuten, die ständig
00:24:51: hier
00:24:52: leben nicht dürfen abstimmen.
00:24:54: Und das wird nicht aufgelöst.
00:24:58: und das ist aber so ein krasser Widerspruch, weil das Teil wie es Leute sind wo in der dritten Generation ja auch da sind also dass wir Mitsprache in dem Land gar nicht so einfach ist wie es die Demokratie eigentlich implizieren will.
00:25:15: Und was bedeutet es eigentlich, wenn jetzt eine bestimmte Partei immer wieder über Sachen abstimmen lässt, die eigentlich ein Grundsatz sind?
00:25:24: Wie Menschenrechte und Umständvölkerrechte.
00:25:29: Also so ... Was bedeutet's eigentlich der Schweizer Stolz, dass die Schweizer Verfassung vor allem steht?
00:25:35: und dass man sie immer wieder ändern kann.
00:25:37: Das ist ja auch ein Riesenunterschied zu Deutschland.
00:25:39: In Deutschland sagt man, die Verfassung darf nicht geändert werden, weil sonst keine Deutschen wieder übernehmen.
00:25:45: Und das passiert irgendetwas!
00:25:46: Sie greifen die ganze Welt an.
00:25:48: D.h.,
00:25:48: Deutsche wissen so, wenn man die einfach lässt, dann ist es kraliert... ...und in der Schweiz ist mir so...
00:25:54: Es ist natürlich auch eine ganz andere Geschichte, die man in Deutschland kennt.
00:25:57: Und durch das auch eine ganze andere Sensibilität für solche Sachen.
00:26:01: Aber du hast jetzt auch diese Widersprüche angesprochen und ich habe das Gefühl, dass von diesem Lebstück recht fest, dass es eben so Widerspruch in all diesen Debatten gibt und in Haltungen und in dem was man vielleicht im politischen Alltag irgendwie vor sich gibt und das was man dann vielleicht wirklich erlebt, wo ja irgendwie ein Weidler einer Paradebeispiel dafür ist Ist das auch so etwas, was ich daran interessiert habe und dass es anhand von dem ausbreitet haben?
00:26:29: Wie gehen Sie mit diesen Widersprüchen um?
00:26:33: Ich glaube, das Interessante ist eigentlich, dass alles weidelt.
00:26:37: Also von verschiedenen Identitäten, die sie irgendwie noch ... erfüllt, also sie ist eine Frau.
00:26:44: Sie ist eine lesbische Frau und sie ist ein Frau, die mit einer nicht-weissen Frau zusammen ist.
00:26:53: Wenn man Identitätspolitik oberflächlich interpretiert, würde es heißen, dass sie andere politischen Meinungen hat.
00:27:00: Und ich glaube, dass das wie nach den zehn oder vielleicht einfach fünf Jahren Identitätenpolitisdebatte in ... Zu uns im Land oder Deutschland.
00:27:14: Dass das ein sehr interessanter Fall ist, weil ganz viele Leute dann da so ein Handtuch werfen und sagen, ich komme nicht mehr draus.
00:27:22: Aber dass zum Beispiel Frauen an der Spitze von Rachtsextremen parteieren, dass das gar kein Widerspruch ist und dass es schon lange so ist oder genauso wie auch jüdische oder muslimische Tokens ganz willkommen sind in den rechtsextremen Strukturen, weil man mit denen auch argumentieren kann.
00:27:42: Wir sind nicht antisemitisch oder machen sie gegeneinander aufwiegeln.
00:27:48: Es gibt auch noch Elemente von Opportunismus und Strategien, die individuell vielleicht aufgehen können, aber ein strukturelles Problem wie Queerfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit
00:28:03: usw.,
00:28:04: dass es diese nicht auflöst.
00:28:08: Wir haben sehr viel über das geredet.
00:28:11: Aus künstlerischer Perspektive oder philosophischem ... Man kann so viel darüber nachdenken, ist das Phänomen alles Weidel ein sehr gutes Beispiel.
00:28:24: Wie geht denn das?
00:28:26: Warum ist es ein Widerspruch und warum ist es vielleicht auch einfach keine?
00:28:33: handelt sich zum Teil ganz einfach nur um Machtpolitik, sogar auch von den Rechten.
00:28:38: Wo man entloggt, dass sie eigentlich so Politiker privat machen oder für was sie stehen und wie sie dort umgehen.
00:28:44: Das ist ein ganz anderes Bild als das, was sie da permanent auslönden kann – wo man ihn auch unterstellen kann.
00:28:51: Sie lönt es eigentlich raus, weil sie wissend das im Moment wahrscheinlich am meisten zugang bei der Wähler hat.
00:28:58: Obwohl es vielleicht gar nicht dekungsgleich ist mit dem, wo man eigentlich denkt.
00:29:02: Ich habe die zum Teil auch ein bisschen unter den Verdacht.
00:29:05: Aber das ist schwierig zu belegen bei eurem Stück.
00:29:08: Das zeigt das gut auf.
00:29:11: Es ist auch etwas ein Schüttelbecher.
00:29:13: Sie sind glaube ich etwa über zwanzig Personen vorgekommen oder?
00:29:18: Und der ganze Diskurs ist eigentlich auf diese so Ufteile.
00:29:22: Vielleicht zum Blick noch ... Naja, eine Frage hat sich Frau Weidel gemolten zu einem Stück.
00:29:28: Haben Sie nichts gehört?
00:29:29: Nein, nein.
00:29:30: Und sonst steigen die Busseidlern.
00:29:32: oder sind sie nicht auf Feedback bekommen?
00:29:34: Ich habe irgendwo auf Instagram bei einem Trailer einfach den Kommentar gesehen wie in Einsiedeln stehen... Wir mögen Weidel auch für ihre politischen Haltung an diesen Blaus AfD herzlich.
00:29:50: Was eigentlich noch ... Interessant ist, weil ja bei uns die Stimmung umschlott in unserem Stück und das Einzige der Bevölkerung sich gegenseitig verstellen kann aus verschiedenen Gründen.
00:30:03: Und wir dörden effektional als Territorium betreten haben, wo unser Meinung nach eventuell trotzdem sehr viel über Eventualitäten aussieht, was durchaus im Raum stehen.
00:30:19: Also
00:30:20: eine Initiative, man soll die Frau Weidel und ihre Partnerin ausschaffen oder?
00:30:25: Genau das ist ja unser Stück davon.
00:30:27: Ja
00:30:28: genau ich glaube vielleicht auch weil dann ja auch die Frage also eben das was du angesprochen hast mit der Machtpolitik oder einfach Entscheidungen für Macht und Mehrheiten aber die Frage von Sicherheit So Rassismus, Maginalisierung, Diskriminierung auch immer eine Sicherheitsfrage.
00:30:51: Es ist immer eine Frage ums Leben, um das gute Leben oder vielleicht auch überhaupt ums bloße Leben.
00:30:58: ob die jetzt auch bei einer Weidel klar gelöst ist, ist auch interessant oder?
00:31:03: Also so was bedeutet es denn... Ich sehe jetzt auch bei dieser Initiative, z.B.
00:31:09: in der Millionenschwiz hat es ja ganz viele Bots und ganz viele Leute, die wirklich aktiv kommentieren.
00:31:16: Und dann gibt es auch ganz viele Menschen, die sagen ich bin selber Ausländer und stimme für Ja!
00:31:22: Und die Frage ist dann aber ... Ja, kannst du schon machen?
00:31:25: Und vielleicht profitierst du auch davon?
00:31:27: Aber bist du dir sicher, dass diese Politik dich schützt?
00:31:32: Also wenn die Vision, was AfD hat wirklich an die Macht rund ist sind Leute wie das alles weidelt.
00:31:41: Nämlich queere Personen oder lesbische Personen oder einfach Personen, die gleichgeschlechtlich lieben.
00:31:46: Sind diese wirklich in allen Situationen, Lebenssituationen sicher von Queerverhältlichkeit?
00:31:53: Alles weideln schon immer noch einfach auch eine Frau!
00:31:55: So es hat glaube ich in Mexiko ... Hat sie wie eine Situation gegeben wo Präsidentin In so einem wirklich gerusigen Übergriff, wenn es um einen Interview gekommen ist.
00:32:08: Ja, so ist unsere Welt!
00:32:10: Also diese Strukturen hören nicht einfach auf nur weil du dich für eine politische Meinung entscheidest sondern die... Die gehen einfach weiter.
00:32:19: Und ich finde, das ist bei diesem ganzen Aushandeln von okay.
00:32:24: auf welchem Niveau besprechen wir eigentlich Identitätspolitik?
00:32:27: geht es einfach um Meinungsverschiedenheiten und ums Recht haben muss man sagen ja die Debatten sind teilweise in den letzten Jahren auch auf absurde Arten geführt worden.
00:32:41: oder geht es auch darum?
00:32:43: Es geht um Leben und Tod zum Teil.
00:32:46: Also die Statistiken über Sicherheiten oder Gewalt auch rasifizierten Menschen, auch queeren Menschen, Frauen zeigen ganz klar ein Bild, das man nicht einfach weglabern kann mit einem blauen Herz.
00:33:06: Frieda Trift läuft bereits seit August zwanzig dreiundzwanzig.
00:33:11: Und wir haben noch längst nicht alle Gäste getroffen, die wir zum Gespräch laden möchten.
00:33:18: Damit dies weiterhin möglich ist, kannst du uns unterstützen.
00:33:22: auf fredermagazin.ch.
00:33:25: Den Spendenbutton drücken und los geht's!
00:33:31: Vielleicht performe ich euch ein wenig mehr zu eurem Werdegang?
00:33:36: Zudem kommen die hierher.
00:33:38: Noch eine künstlerische Frage zum Stück.
00:33:40: Sie haben es schon angesprochen, Tarik Berger wird auch immer wieder mit rassistischen Äusserungen konfrontiert und diese Sachen werden klar und deutlich formuliert auf der Bühne.
00:33:55: Rassistische Dinge wie feindliche Sachen gehen ja damit um.
00:33:59: Es gibt durchaus Kritik, dass man so etwas nicht reproduzieren sollte.
00:34:03: Was ist eure Haltung dazu?
00:34:06: Das ist eine Debatte, die bei jedem Satz, der vorkommt, dann ausgeblich geführt wird.
00:34:15: Das macht den Schrittprozess auch im kleinen politischen Prozess schon fast.
00:34:25: Es ist eigentlich ein permanentes Abwägen.
00:34:34: Das ist jetzt der größere Geschichte.
00:34:37: Wo geht es darum, dass eine Pointe gemacht wird?
00:34:41: Wo lömen wir das Argument... Irgendwas wie im Kabarett ist immer wieder das Schlagwort Fallhöhe also wenn's möglichst deftig ist damit dann der Lachen kommt.
00:34:52: Wo lösen wir das Geld denn?
00:34:53: wo?
00:34:54: auf keinen Fall?
00:34:56: So das sind tatsächlich sehr schwierige und auch auch harzige Prozesse aber auch Prozess, die vielleicht auch aus einem Wuchtgefühl-Minkel basieren.
00:35:08: Es kann auch sein, dass etwas in einem Jahr schon wieder ganz anders wird machen.
00:35:13: Weil es sich so schnell verandert...
00:35:15: Das heisst, ihr hattest spontan hier zum Beispiel Appointe oder so in Sinn gezeigt, wo man erst über das Reflektieren merkt, uuuuh!
00:35:26: Die
00:35:27: Frage ist, sind es Pointe?
00:35:29: Eigentlich sind das ja Sachen, die wirklich gesagt werden.
00:35:34: Ich würde sagen wir spiegeln das erst mal einfach und dann ist immer noch die Frage von was passiert im Saal?
00:35:40: wie wird's gespielt aus welchem Wehrlacht?
00:35:45: Es ist auch immer die Frage für Wehr.
00:35:50: An wen denkt man jetzt, wenn man so eine Pointe schreibt?
00:35:52: Gibt man von einem wissen bürgerlichen Publikum aus.
00:35:56: Wo an dieser Stelle höchstwahrscheinlich lachen wird und an der Stelle aber keine Ahnung hat um was es geht.
00:36:01: So für allgemein und gesagt.
00:36:06: Ich würde sagen wir versuchen auf jeden Fall in unserem Stück nicht... Also ich würde sagen, wir versuchen so zu schreiben dass zum Beispiel Personen, die Rassismus erleben im Alltag jetzt nicht den Dinnenhock und einfach nur Lieden.
00:36:25: Das ist auch einmal der Anspruch!
00:36:27: Wir haben das nicht unter Kontrolle so, weil es immer noch Theater sind.
00:36:30: Ganz viele Sachen, die mir zusammenkommen, dass es dann funktioniert.
00:36:34: aber grundsätzlich hoffen wir zum Beispiel mit der Figur von Tarek Berger oder mit gewissen Meta-Ebenen, die mitschwingen dass es dann so ist, zum Glück wird's dargestellt.
00:36:47: Wieso kann man davon profitieren?
00:36:49: Das ist die Hoffnung, das ist sicher die Intention, die wir haben.
00:36:54: Und ich glaube jetzt speziell an diesem Stück ist vielleicht auch nochmal zu sagen, dass Tarek keine Heldenfigur ist.
00:37:02: Es ist keine migrantischen Heldenfiguren und ich glaube ... Ja, wenn man wie mir irgendwie auch so ein bisschen bedacht ist darauf dass es wenig Repräsentation geht von nötwissen Leuten in so äußeren ... kulturellen Allgemeinen Output so in der Schweiz, dann ist das auch traurig.
00:37:25: Im Stadteartenbetrieb sagen wir so!
00:37:27: Dann ist es auch trauerig.
00:37:28: aber mir haben wir eigentlich bei diesem Thema... Es ist irgendwie wichtig, dass noch mal Arztsprache oder über das zusammen mit dem Publikum nachzudanken.
00:37:37: was bedeutet's eigentlich wenn so auch von migrantischen Personen so das Integrationsversprachen immer so einfach wenn du anständig bist und wenn du all Witz, wo dir entgegenbracht wird.
00:37:53: Und alle Übergriffe.
00:37:54: Wenn du das einfach nimmst, dann kannst du ein gutes Leben dafür.
00:38:00: Ich glaube wir sind am Punkt, wo es zu spät ist... dass man einem Publikum einfach vorkaut, ah jetzt ihr müsst in Aktionen zu retten.
00:38:11: Und ich glaube das kann man auch nicht sagen was etwas bei dem Publikums auslöst.
00:38:17: aber für uns löst die Rolle vom Tarek als unwohl sie aus weil man irgendwie denkt mach doch etwas und nicht nur die Rolle des Tareks, das fragt man sich eigentlich bei allen Möglichkeiten also mir Bei allen möglichen Akteuren im Stock, so macht doch etwas.
00:38:36: Jetzt musst du mal aufstehen.
00:38:37: und für mich ist das schon ein allgemeines Gefühl auch, wo man an mix der Schweiz oder den SchweizerInnen sagt, ich glaube jetzt lange nicht mehr sich einfach auf Neutralität zu beruhen oder ja es ist schon besser als in USA.
00:38:56: Genau!
00:38:58: Und ja, das ist sicher eine Sitzung, die uns... auch nicht leicht gefallen ist.
00:39:04: Wir haben uns gesehen, dass wir selber mit dieser Setzung recht finden müssen, weil es immer klar wurde, dass sie irgendwie so sein muss.
00:39:16: Wir sagten selbst, jetzt muss der Tag mal ausbrechen und zurückgehen.
00:39:21: Aber irgendwie gibt's schon einfach ... Die Figur, die es dann einfach nicht macht.
00:39:27: Und was löst das in uns selber aus?
00:39:29: Ein realistischer Figur oder der Realismus?
00:39:34: Es gibt zum Glück auch andere realistische Figuren, die sich heldhafter verhalten.
00:39:40: Das gibt's ja auch.
00:39:42: Aber vielleicht ist trotzdem den Theaterraum gar nicht schlecht für ... für diese Art von Erzählung, weil sie im politischen Raum eigentlich sehr schnell, sehr problematisch werden.
00:40:01: Also dort wird dann sehr schnell über jemand geredet und es wird sofort ... Versucht man das politisch auszuschlachten?
00:40:10: Und ich glaube wie der Theaterraum eröffnet trotzdem immer noch eine Möglichkeit auf einer anderen Ebene etwas wirken zu lassen.
00:40:19: Das bringt mich auf ein Thema, das mich schon interessiert bei euch zwei.
00:40:22: Weil ihr habt so wie eine Doppel- und Mehrfachrolle in eurem Beruf.
00:40:27: Du hast jetzt vom Theater rum geredet um was das Theater vielleicht möglich macht, dass es anderen Orten nicht möglich ist.
00:40:34: Ihr schreibt einen Sitz für das Theater.
00:40:37: Jetzt das Stück, wo wir da drüber riechen.
00:40:39: Wir sind hier unten von Einzelnen.
00:40:41: Es hat Bullenstress in Zürich, noch mal ein Stück im Schauspielhaus in Züri, wo die Althoren drin sind... und entreteten ihr aber erstens als Spoken-Wordartist auf, ihr rappt zum Teil auch.
00:40:56: Und ihr habt ein Duo oder ein Stück Gold gemacht hat und jetzt mit einem Stück Gold auf der Mäh ist – und das sind eigentlich ganz verschiedene Vorgänge!
00:41:05: Ist in der Ruhm zum Beispiel vom ... ich glaube eurer Duo ist noch näher am Spoken Word als im Theater?
00:41:16: Man spürt es noch mehr von dort her.
00:41:18: Ist das eher ein anderer künstlicher Raum, wo weniger möglich ist als im Theater?
00:41:25: Nein!
00:41:25: Ich glaube nicht... Das kann man grundsätzlich so nicht sagen.
00:41:28: Ich würde sogar behaupten, dass natürlich durch die eigene Verkörperung nochmal ganz andere Sachen möglich werden.
00:41:37: Also wenn wir auf der Bühne stunden den eigenen Text performen und wenn wir das jetzt in unserem Fall zu zweit machen dann verkörpert man auch noch mal ganz viel.
00:41:47: Und das ist vielleicht etwas, was immer wenn wir einen Text schreiben und den Abgehen verändert sich der Prozess.
00:41:53: Das heisst dort wird irgendetwas von mir irgendwie Denktank geschrieben haben, auch nochmal abgeben und geht nochmal in eine ganze eigene Prozesse.
00:42:01: Und dass es alles losläuft und durch das aber natürlich auch etwas... wie soll ich sagen?
00:42:09: auch irgendwo eine demokratische Praxis fast schon, wenn dann nochmal andere Spielen die Regiepersonen Dramaturg ihnen an einem Stoff auch noch schaffen und ihre eigenen Gedanken und Gefühle dazu entwickeln.
00:42:22: Also es ist ja für viele Autoren und Autorinnen so schon schwierig zu sehen was das Ensemble aus dem Stück macht.
00:42:27: Da bist du immer vor, wenn man selber kann auf der Bühne ist.
00:42:30: hier ist es dann noch viel schwieriger?
00:42:33: Hey, ich glaube es gibt dann schon ... Es gibt Momente in so den Proberprozess oder auch einfach schon beim Schreiben.
00:42:41: Wo man wie so halt ans Los las, denkt und sich so... Ich glaube wir haben uns jetzt eigentlich jedes Mal wenn wir ein Stück geschrieben haben, haben mich als recht fest darauf eingestellt dass mir auch noch die Autorenannwand sein, wo dann so hassig auf der Theaterbühne sind und sagen, ihr könnt was nicht machen!
00:43:02: Bist du überhaupt?
00:43:03: Was das
00:43:03: bedeutet?!
00:43:05: Aber natürlich passiert, dass auch im möglichst diskursiven Prozess dann gleich.
00:43:14: Also wir schreiben ja schon... Also
00:43:17: ihr gönnt dann auch einen proben oder seid jetzt hier bei den Proben dabei gewesen?
00:43:20: Ja, ich
00:43:20: hatte es dort in mir relativ wenig an den Probe gesehen.
00:43:23: Aber ja, sicher gehen wir auch an die Probe.
00:43:25: Versuchen aber trotzdem uns abzugrenzen!
00:43:27: Ich glaube, wir schreiben es und danken sehr viel drüber nach und bietet euch sehr gerne an über das Schwarze.
00:43:35: Und schauen dann wieviel mehr E-Gläder werden auch an der Probe?
00:43:40: Und dann hat es ja wir auch so die Standardsachen wie bei der Arma, bei den ersten Proben wo alles mit allem passiert.
00:43:47: Also Technik ist dann plötzlich da requisitiert und dann gibt's also den ersten ganzen Durchlauf.
00:43:53: Ja meistens sind dort auch dabei, das haben wir auch gemacht.
00:43:58: Ich glaube jetzt so dass es für uns als Schreibende aber wirklich einfach interessant ist die unterschiedlichen Formate zu bestellen... Spiele?
00:44:10: Also, wirklich bei Spoken World, du brauchst nur ein Mikrofon und Licht.
00:44:16: Und beim Theater hast du schon ... also jetzt im Stadtherrter sind es mindestens zwanzig Leute, die an diesem Stück oder einem Text schaffen.
00:44:23: Wir sind gerade auch noch am Film dran, der geht das ganze vier Jahre!
00:44:29: Und da hin und her und zwischen den verschiedenen Seidlichkeiten und Aufwänden.
00:44:37: Also
00:44:37: erst in einem Drehbuch für ein Film?
00:44:38: Ja genau, da hin und her das Gumpen ist mega priviläge und megaspannend!
00:44:45: In
00:44:45: welchem Format können wir am meisten riskieren?
00:44:51: Ich würde sagen Spokenword.
00:44:54: einfach weil wir dort mit unserem Körper und unserer eigenen Verantwortung...
00:45:00: Jeden oben können in Ring steigen, fast schon.
00:45:07: Gerade Gold vor allem, die auch nach einem Diskursiv- und Kabarettistisches Programm gesehen ist, sind wir auch in ganz verschiedenen Orten gesehen von ... Ich habe Kaberebühne im ländlichen Besitz, auch in den Stadtern der Bühnen oder Deutschland, Hamburg.
00:45:29: Dort hat man verschiedene Räume und Publikum.
00:45:33: Aber nie etwas an die verschiedenen Räumen
00:45:35: verpasst?
00:45:36: Ja, was heisst verpasste?
00:45:39: Ganz in Passagen umgeschrieben nicht!
00:45:41: ... leichte Nuancen, die man spürt auch.
00:45:47: Jetzt müssen wir das nochmal anders auffangen.
00:45:49: Sonst gibt es ihnen falsche Richtig-Sönige Sachen.
00:45:53: Ich glaube, dass alle, die Kabere oder Comedy machen können, von diesem Berichten und dem Gefühl, wenn ein Saal sich plötzlich fragt... aus irgendwelchen Gründen verlachen, wo du merkst das ist eigentlich nicht was ... Am falschen
00:46:10: Ort.
00:46:11: Ja und schaffet ihr das dann zu zweit an Togg auch zu reagieren?
00:46:16: Also wenn der jetzt so nicht von euch abspricht heute die haben wir das mal ein bisschen sanfter überbringen sondern wenn er dann merkt aha jetzt so da ist ja eine andere Stimme.
00:46:27: Ich habe das Gefühl Gold war schon ein Programm in dem mir das recht Also, wo wir auch Freude haben an dem.
00:46:35: Genau das ist ja dann ein bisschen der Reiz.
00:46:39: Und wir sind schon recht eingespielt würde ich sagen?
00:46:42: Ich erinnere mich schon an die Momente, in denen man sich einen Blick miteinander auf den Bühnen zuwirft und es ist klar alright.
00:46:51: Jetzt müssen wir aufpassen.
00:46:55: Ich bin nicht nur Kabarettist in den Comedians, sondern auch Spielende.
00:47:02: Wir
00:47:02: sind ja schon aneinander gerannt und es hat Bühne gegeben!
00:47:08: Das ist einfach sehr viel Erfahrung.
00:47:12: Beide allein sind auf viel Erfahrung, jetzt haben sie zwölf Jahre zusammen.
00:47:16: Sie sind nicht die anderen klassischen ... Es gibt klassische, aber ein paar, die das Leben zusammenteilen, nicht nur Bühne oder das sind ihr nicht und ich finde es wie wirklich noch eine erstaunliche Leistung.
00:47:30: Und ich frage mich, wie geht's, dass nach zwölfe Jahren in einem Filmprojekt dran ist?
00:47:36: Das ist irgendwie ein on-going Sing, wo hat sich das?
00:47:50: Das ist jetzt so ein Blick gesehen.
00:47:52: Er lehnt einfach den Blick meiner Sitz, wirst du es jetzt wirklich erzählen?
00:47:59: Go for
00:47:59: it!
00:48:03: Poetry Slams Szene war damals schon gut vernetzt.
00:48:10: Es gab ja einen riesigen Hype an Poetry Und so.
00:48:14: in diesem Rahmen haben wir uns in München getroffen, weil Laurin einen Gastauftritt gehabt hat.
00:48:19: In den Schauburgen, die ich angefangen habe.
00:48:23: Erst so... Und dann habe ich im Lauringlaps erzählt, dass ich sich in die Schweiz ziehe und dann hat der Laurin gesagt Ja voll!
00:48:33: Kannst du sagen?
00:48:34: Wenn wir uns mal treffen und einfach ein Bier trinken oder so.
00:48:39: Und dann hab' ich plötzlich gemerkt
00:48:42: Was?
00:48:42: Sie ist doch ein Muslima und hat in meinem ersten Reflexeit, oder auch einen
00:48:47: Tee.
00:48:50: Ich weiß nicht so recht was ich davon sollte halten, ob das jetzt Swedish oder ob das ein Problematisch ist.
00:48:57: Ich habe es
00:48:58: damals sehr... Es ist natürlich dann einfach eine witzige Sintation weil es halt so stolperer ist Und weil man dann halt zu schaut, wie jemand so am Danke ist.
00:49:09: Aber es ist natürlich auch Grundlage für ... Ah!
00:49:13: Wir können uns miteinander verständigen und überlegen okay was geht?
00:49:17: Was nicht oder was?
00:49:19: keine Ahnung.
00:49:20: ich finde das ist... Ich mache mich gerne darüber lustig aber eigentlich war es mega nice.
00:49:26: Okay
00:49:26: erst treffen du bist in die Schweiz
00:49:29: nach Basel
00:49:30: Aber dann wirklich auch von zusammen auftreten.
00:49:33: Der Rest ist eine sehr spontane Geschichte.
00:49:36: Es gibt so
00:49:36: die Teamwettbewerb
00:49:37: in den Meisterschaften vor allem, und Laurin hat auch gelühtet ... Wir haben beide unsere Texte oder unsere Arzt-Performen.
00:49:44: Wir
00:49:45: kommen mit beiden auch vom Rap.
00:49:47: Also wir hatten einen sehr rappenden Nachhinein aus Lammtexte.
00:49:52: Gute Reime!
00:49:54: Gevogte Reim!
00:49:58: Und dann hat Lauren angeschaut, wenn man einfach mal bei den Meisterschaften aufdrattet und alles kaputt machte.
00:50:07: Dann hat sie
00:50:09: gesagt
00:50:09: ja Mann!
00:50:11: Ja.
00:50:11: und dann haben wir zwei Texte für die Wettbewerb und da hat sich eigentlich schon etwas gezeigt... Über die Jahre arbeiten langsam immer besser geworden sind drin, aber sehr lang ist das Problem.
00:50:27: Der erste Text war einfach so etwas von Redix und hat nur zehn Punkte bekommen.
00:50:36: Und dann sind wir ins Stachel gekommen in das Finale.
00:50:39: Und der zweite Text ... Das war einfach noch voll nicht fertig.
00:50:43: Und das hat sich eigentlich noch Jahre lang so weitergezogen mit den Meisterschaften.
00:50:47: Und erst einmal mussten wir dann absagen, einen Teilnamen und dann haben wir eben einen Text... Wir hatten zwei Jahre zum zweiten Text machen und dann... Dann haben wir das erste Mal gewonnen.
00:51:00: Bevor haben wir eigentlich... Da sind wir getreut und irgendwie immer fit geworden.
00:51:05: Wie muss man sich das vorstellen, wenn ihr zwei zusammen schreibt?
00:51:07: Also in dem Ayr habt ihr irgendeine Arbeit zu uns entwickelt.
00:51:12: Ist es hin- und herschreiben oder treffen ihr euch seitens ihrer Tische oder zogen ihr?
00:51:18: Hat sich auch über die Jahr so ausgeweitet.
00:51:23: Traditionellerweise schaffen wir mit einem Docks-Doc-Komment ... ist das ein Doppelig-Dogs-Dock!
00:51:32: Wir
00:51:32: machen keine Werbungen für große Konzernen in diesem Podcast.
00:51:37: Enttelt Eccerti datai?
00:51:40: Genau, wo wir zeitgleich hinzuschreiben und anschauen.
00:51:45: Aber das ist erst in den letzten Jahren so richtig.
00:51:48: Das machen wir auch beim Vorbereiten dieses Podcasts.
00:51:51: Jetzt muss ich dann das alleine mit mir selber machen.
00:51:53: Das ist ein bisschen scheisse.
00:51:55: Wir
00:51:56: haben so angefangen, mit einem Stift und zwei Textbüchern.
00:52:00: Aber es hat sich sehr vieles von einfach gemacht, was wir gemeinsam an den Teilen verschrieben haben.
00:52:05: Und dann ist es eigentlich möglich, dass man im gleichen Raum ist und am gleichen Ding schafft oder auch per Zoom usw.
00:52:15: Also das ist alles möglich...
00:52:17: ...und ist es ein Satz für's Einstellen?
00:52:19: Wir sind auch schreibende und finde etwas fantastisch, wenn es dann fertig ist.
00:52:27: Und irgendwie gelungen ich aber bis das her... Also bis man einmal auf der Rampen drüben ist, dass man kann auch vorschreiben, finde ich immer wahnsinnig anstrengend.
00:52:34: Und die stellen wir uns richtig cool vor, wenn wir das ganz zweite machen.
00:52:40: Ist das ein Grund?
00:52:42: Oder warum man das sucht?
00:52:43: oder wie macht man das?
00:52:45: Das ist so Satz für Satz oder vor dem Alleinen an und der Andere schreibt zurück.
00:52:50: Es ist etwas Persönliches an mir.
00:52:53: Je nachdem hätte ich es auch nicht so gerne, wenn jemand da herkommt und findet das was du gerade geschrieben hast, finde ich eigentlich voll daneben.
00:52:59: Ich habe bessere Ideen.
00:53:00: Das
00:53:00: ist Rot, der am letzten Nacht in Zinklose.
00:53:04: Wir nennen jetzt Pflanzli zertretten.
00:53:08: Nein, wenn man eine Idee hat, die frisch ist, dann ist sie auch noch fragil.
00:53:13: Und mich schämt man sich dafür.
00:53:14: oder es ist vielleicht einfach noch nicht gut, aber dass wir uns gegenseitig den Raum lassen, die noch zu entwickeln und nicht sofort sagen, ah das ist nicht.
00:53:22: Das spürst du sofort!
00:53:24: Und das kann ja sein, dass es gleich so bleibt, kann man sagen, siehst du?
00:53:27: Aber ich glaube, das haben wir wirklich lernen müssen.
00:53:32: Ich glaube, zusammen schreiben heisst das Schrieb Euphorie Mega krass können sie zusammen.
00:53:38: Aber man kann sich aber gemeinsam runterziehen, also ich glaube so Schreibkrise oder so...
00:53:44: Ja die haben wir dann gleich.
00:53:45: Die ist dann auch einfach schlimmer würde ich sagen.
00:53:49: Es gibt natürlich trotzdem auch einen Moment wo man sich gegenseitig rausziehen kann.
00:53:54: Also wenn dann plötzlich mir selber irgendwie Ja, irgendwie gar nicht rauszukommen und die andere Person plötzlich einen Einfall hat.
00:54:02: Das ist natürlich schon etwas, das wenn man ganz alleine auf sich gestellt ist, vielleicht nicht so funktioniert... Also
00:54:11: ich schreibe übrigens gerne mit dir!
00:54:12: Das muss man auch immer
00:54:13: sagen.
00:54:13: Ja, das finde ich auch bis heute so.
00:54:15: Und was es auf jeden Fall mega festbucht, ist halt wirklich Vertrauen drauf, dass dass es in vielen Phasen kein Falsch gibt, dass etwas sehr fragiles ist und auch wirklich so deep ist.
00:54:33: Wir schreiben ja auch nicht irgendwas, sondern wir schreiben an Themen, die tief gehen können, die man aufpassen kann.
00:54:40: Ich meine, wir haben zusammen ein Stück geschrieben über rassistische Polizeigewalt in der Schweiz gehen wir dort an Themen an, wo man sich so verletztlich auch muss zeigen oder so sensibel vorgehen muss miteinander.
00:55:02: Nur ein Beispiel, aber das ist eigentlich bei allen Stücken, die wir jetzt auch geschrieben haben, bei allen Texten... Dass
00:55:07: wir wie auch unterschiedlich betroffen sind von diesen Themen und das braucht ihr dann schon noch mal das andere Vertrauen als über Blümli schreiben?
00:55:16: Und aber auch der
00:55:18: Laurin, der ziemlich sicher weniger Rassistische Anfeindungen oder Witz ausgesetzt ist als du Vater, wahrscheinlich.
00:55:27: Ist das zum Beispiel das?
00:55:28: Ja, also einfach Laurin... Also wenn wir sagen, ich bin muslimisch-schwarze Frau, Deutsch, Laurin ist Schweizer und ein Mann und jüdisch.
00:55:45: Ich glaube, dort haben wir wirklich unterschiedliche ... Ja, Verletzlichkeit oder so.
00:55:52: Und ja es hat schon dann viel Bereich, wo ich ... Genau!
00:56:00: Ich wollte eigentlich noch sagen, weil du ja gefragt hast, wie ist denn das Satz für Satz?
00:56:04: Es sind wirklich Texte, die wirklich ganz fest ein Substrat von uns... Sammelsinn.
00:56:12: Also so, wo jedes Wort eigentlich aus gemeinsamer Feder eigentlich besteht.
00:56:18: Es gibt auch Texte, die mehr Abschnitte wissen, wie es irgendwie passiert.
00:56:23: aber mir vertratet eigentlich auch ... ja, so aufassig dass wenn wir Text schreiben das ist nicht Fifty-Fifty ist sondern hunderthundert was tatsächlich in Bezug auf so ein Honorarvertrag am Exist ein bisschen schwierig Weil die Art von Zusammenarbeit oft auch nicht gewöhnt sind.
00:56:46: Das heißt,
00:56:46: wir bekommen zusammen einen Honorar anstatt ihr?
00:56:49: Das wird am Ex-Abbotten genau und das ist ... Wenn man ein Text von uns beiden nehmen will, dann heisst es schon auch, dass wir beide drin sind und dass wir mega viel dort innen geben
00:57:00: und dass der Vorteil
00:57:02: ist, also dass wir nicht einfach die Arbeit aufteilen, sondern es ist ein Vorteil genau, dass mir so viele unterschiedliche Perspektive haben.
00:57:09: oder
00:57:10: Ihr macht aber trotzdem noch ein eigenes Projekt, oder?
00:57:13: Wie habt ihr da so entschieden.
00:57:14: Inwiefern braucht es das auch?
00:57:17: Braucht's auch
00:57:18: die eigenen Projekte, dass sie nicht alles zusammen machen ... Ich will ja
00:57:22: mal ohne den.
00:57:23: Oder ich
00:57:24: will einmal wieder allein.
00:57:26: Das sind einfach unterschiedliche Formate.
00:57:29: Also ich glaube einfach, dass diese Art wie wir arbeiten gar nicht zulassen, dass man nur das macht... Also ich glaube, es ist tatsächlich ganz wunderbar wenn's Projektrahmen hat.
00:57:46: Und nachher auftreten wir als permanente Zustand eigentlich immer gern.
00:57:51: Es hat eigentlich seit meiner Zusammenarbeit nie eine sehr lange Phase, wo wir gar nicht zusammen auf der Bühne gestanden sind aber so wirklich in den Schrittprozess ins Creator gehen.
00:58:01: Das ist gut, wenn das auch irgendwie gerahmt ist und nicht ein permanenter Zustand.
00:58:08: Ja, weil es einfach intensive Prozesse sind und wenn man nicht immer in diesem Kandin sein kann.
00:58:13: Und dann ist es sehr wichtig – also nicht nur für die künstlerische Entwicklung sondern ich glaube sogar Lebensnotwendung, dass wir auch noch andere Sachen machen, wie wir von irgendetwas sonst leben.
00:58:31: Aber wirklich das Autonomie... Also das Autonomiebedürfnis von uns beiden ist schon immer sehr hoch gesehen, dass wir immer haben wollen weiterhin als Solarartist existieren und mehr in unserer Planung das auch immer mit berücksichtigen.
00:58:56: Das ist eigentlich schon noch lustig wenn ich so überlege wie wir sind jetzt zusammen auf eine Art Erwachsener geworden, immer Professioneller auch.
00:59:06: Wir haben angefangen, wie wir damals waren, im Jahr ... ... etwa
00:59:15: ... zwölf.
00:59:15: Immer noch so.
00:59:16: Und haben uns dann so ... Wir müssen Strukturen selber ausdenken, weil es nicht in diesem Sinne Blueprint gäbe und so macht man das.
00:59:25: Ich finde es eigentlich noch interessant darüber nachzudenken.
00:59:29: Das geht ja voll in uns, das Privatleben auch ein.
00:59:32: Wir planen.
00:59:33: Wenn machst du Ferien?
00:59:34: Wenn machst du deine Ferien, wenn hast du dieses Projekt an, dann hast du dort noch einen Auftritt... Hey weiss was?
00:59:40: Fatima, ich glaube es macht keinen Sinn, wenn wir dort noch eine Probe einsetzen, weil du wirst wahrscheinlich müde von vorn oben.
00:59:46: Ah ja stimmt und dort macht's keinen
00:59:47: Sinn.
00:59:49: Ja natürlich!
00:59:52: Aber so für dass wir zum... Also ja, es geht nicht anders.
00:59:59: Wir haben ja keine persönlichen Vertretungen, die irgendwelche Managementsaufgaben sind.
01:00:06: Das für uns wird übernahe so hundert Prozent und wir sind immer noch Self-Mate.
01:00:11: Hast du auch
01:00:11: einen
01:00:12: Moment zu bewerben?
01:00:13: Darf ich Sie fragen?
01:00:15: Können Sie es euch selbst produzieren oder habt ihr eine Agentur, eine Produktionsleitung oder so?
01:00:21: insofern alles selber?
01:00:22: Punktuell hat
01:00:23: es,
01:00:24: auf jeden Fall müssen wir die Leute dazu holen.
01:00:27: Das sind schon zu grosse Produktionen.
01:00:30: Aber wie alle, die in diesem Geschäft, in dem Kulturkuchen irgendwie arbeiten, ist klar, das hätt ich gemacht.
01:00:40: Trotzdem bist du der Kopf des Ganzen und musst irgendwelche Sachen zusammenhalten.
01:00:46: Also bei den Sachen, die wir zusammen machen, sind wir schon recht ... lang auch bei Kulturist, der eigentlich Laurin Aleig vertraten hat.
01:00:58: Und das ist aber dann auch so etwas, was mir als du ganz schnell aus den normalen Zuständigkeitsbereich ausbrochen sind.
01:01:10: Also kulturist ist mega vernetzt in dem ... Traditionell genannte Kleinkunst-Szene.
01:01:18: Das ist eine Agentur,
01:01:20: die spezialisiert
01:01:20: ist auf das.
01:01:21: Und wir sind aber irgendwie in Stadttheater und freie Szene noch.
01:01:26: Also wir sind irgendwie in drei verschiedenen Szenen überlappend... ...und machen noch eben Moderationen und Rap und... Und plus
01:01:35: dann auch Stadttheaten?
01:01:36: Genau!
01:01:40: Ich glaube es schon immer als Element war, dass es irgendwie noch nicht so... das Pendant auf Produktionsseite auch gibt,
01:01:53: wo die verschiedenen Welten kombinieren können.
01:01:55: Das sind ja spezialisiert auf etwas oder?
01:01:58: Genau.
01:02:00: Aber was uns wirklich verbindet ist, dass mir Interdisziplinarität sehr spannend findet.
01:02:08: Es gibt natürlich schon einen Moment, in dem man so denkt, da müsste man jetzt nicht nur das machen ... Also alles inspiriert irgendwie das auch.
01:02:16: In verschiedenen Sparten, irgendwie...
01:02:19: Ja, das fragt man sich ja schon als jemand, der noch fast nie auf dem Mal ganz früher schon, aber nicht wirklich auf der Bühne steht oder so, denkt man sich also als Musiker, als Rapperin oder so.
01:02:33: Das ist doch sicher viel cooler Energie zum etwas machen als jetzt hier in diesem Stadtjahr.
01:02:41: Doch schon alle relativ!
01:02:44: Still dort sitzen und zu schauen, was hier gemacht wird.
01:02:47: Ist das auch so?
01:02:51: Entscheidungen?
01:02:53: Nein, dass mit dem Rap interessiert mich nicht mehr.
01:02:56: Und aus welchen Gründen?
01:02:57: Das
01:02:59: läuft
01:03:00: parallel an
01:03:06: oder so?
01:03:07: Es geht ja dann einfach um die Art zum Schreiben.
01:03:10: Ich glaube ich würde rap ... nicht wollen missen, auch wenn ich es gerade nicht so viel mache.
01:03:19: Und gleichzeitig muss man ganz klar sagen Es ist in der Schweiz auch fast unmöglich vor Rap zu leben im Gegensatz zur anderen Sparte.
01:03:29: Also diese Sparten haben auch ganz unterschiedliche Ökonomien, das auch wieder spannend ist.
01:03:36: Aber ich glaube wir sind schon Beide treben vor auch der Neugierden, immer wieder neue Herausforderungen sich zu stellen.
01:03:49: Und das auch zum Zweiten.
01:03:50: Wir haben zur zweiten Sache gemacht, wo wir z.B.
01:03:53: eine Sendung moderiert oder irgendwelche Anlass moderiert und so.
01:04:00: Das sind Sachen, die man einfach dann gefunden hat.
01:04:04: Doch, es ist doch ein interessantes Challenge!
01:04:07: Wie machen wir das jetzt?
01:04:08: Und wie können wir dort auch unsere Erfahrungen mit allem, was wir gemacht haben, irgendwie einbringen?
01:04:14: Das ist glaube ich etwas, das Fadime vorgesagt hat.
01:04:19: Auch immer wieder einen Zwieffel zu lassen, wäre es nicht einfacher, wenn man nur eine Sache verfolgen würde.
01:04:26: Aber wenn man dann etwas machen kann, merkt man die ganzen Erfahrungen im Rucksack, wo aus den ganz verschiedenen Kontexten kommen, Die können sich dann doch irgendwie manifestieren in den verschiedenen Projekten.
01:04:41: Und darum wollen wir eigentlich nichts davon missen und es gehen törende Aufdurchsachen, die man nie denkt hat.
01:04:50: also wenn man sich überlegt dass die erste Stadttheaterproduktion wir gemacht haben sind wir eigentlich als Rapper weil sie über Hotspots Rap-Version für Kinder machen wollen.
01:05:04: Dann haben Sie uns gefragt, ob wir das machen können und dann haben wir gesagt ja aber wir schreiben auch noch eine eigene Fassung vom Text.
01:05:10: okay alles klar?
01:05:11: Und dann haben die bessere eigenes Stück geschrieben und Rap Tracks für dieses Stück und so gehen halt auf Sachen... So fühlt sich es eigentlich immer wieder an.
01:05:19: also dort geht irgendetwas auf dort ein bisschen zu aber es geht wieder etwas Neues auf.
01:05:24: Das Schöne ist, dass wir uns gegenseitig immer wieder komforten können und sagen, okay das ist schon richtig da wo man sind.
01:05:36: Oder auch Auserfordern.
01:05:38: Da muss noch mehr
01:05:41: gehen.
01:05:42: Ich würde noch wundern wie du so herkommst.
01:05:44: Du kommst aus einer sehr theateraffinen Familie.
01:05:48: Ist dieser Weg etwas vorzeichnet für dich oder hättest du auch was ganz anderes machen
01:05:55: können?
01:05:55: Das ist natürlich eine tiefe Frage.
01:05:59: Wer weiß, wer weiß was passiert wenn ich ganz ein anderer Weg ist?
01:06:04: Wenn ich einen Bankenlehre gemacht habe.
01:06:06: Was wäre denn passiert?
01:06:09: Ich wage jetzt mal als behauptet meine Eltern hätten mich nicht verstoßen.
01:06:14: Es war schon okay gewesen.
01:06:17: Aber ja... Ich stelle mir die Frage schon an mich so wie vorzeichnet sind die eigenen Werte generell, berufliche Entscheidungen.
01:06:29: Ich glaube auf ein Arzt, selbst wenn man in eine komplett gegenteilige Richtung geht, hat es sich trotzdem auch etwas mit der Vorzeichnung zu tun.
01:06:39: Es ist einfach die Ablenung davon oder das Negativ davor – ich weiss nicht wie wir es nennen sollen!
01:06:44: Das heisst irgendwie ... Schliessendlich ist ja alles irgendwie ein Prakt von was man mitbekommt und darum Ich glaube, was vielleicht anders ist bei Leuten, die nicht von der Eltern oder sonst einer sehr engen Umfeld wie schon künstlerische Produktionen mitbekommen.
01:07:07: Natürlich auch nach der Autonomie.
01:07:11: Was ist denn mein eigenes Stil?
01:07:13: Was vielleicht auf eine andere Art plötzlich aufkommt als wenn man dort.
01:07:18: wieso ist so okay?
01:07:20: I'm the first in a family und ich mache das jetzt einfach.
01:07:23: dann stellt sich vielleicht Die Frage auf eine andere Art.
01:07:26: Und jetzt sind wir auch wirklich anders aufgewachsen.
01:07:30: Fatima, du hast Volkswirtschaft studiert?
01:07:33: Ich habe schon ein Volks-Wirtschaft.
01:07:41: Das ist der Hammer gewesen!
01:07:42: Das
01:07:43: klingt noch nicht so nach Poetry und Schwellen,
01:07:47: oder?
01:07:47: Nein, das stimmt aber ich hatte zu dem Zeitpunkt schon viel geschrieben.
01:07:56: Why not?
01:07:58: Wie ich das ausgewählt habe, war im Nebenfach.
01:08:00: Ich brachte ein Nebenfach und sah die Liste an Fächer an...
01:08:06: Entschuldigung, ums Hauptfach ist mir was?
01:08:08: Mein Hauptfach... Also ich bin in den Schweiz gekommen, weil ich einfach eine Semester Philosophie studiere und dann etwas richtiges... in einem richtigen Land.
01:08:17: Und wenn
01:08:18: ich aber da bliebe, dann
01:08:19: wäre es das Volkswirtschaft zu hangen bleiben.
01:08:23: Weil Philosophie und Poetry ist natürlich schon wieder viel näher.
01:08:26: Das ist
01:08:26: so!
01:08:27: Aber vielleicht war der Volkswirtschaft dann das Richtige?
01:08:30: Ich werde wahrscheinlich nie Geld mit dem verdienen.
01:08:35: Aber ich habe Sozialanthropologie studiert, also Ethnologie... ...und im Nebenfach-Volkswirtschaft.
01:08:44: Und wie war es mit den künstlerischen Affinitäten in einer Familienfamilie?
01:08:50: Meine Eltern sind nicht Kunstkulturchef, aber bei uns ist eigentlich so Kunst schon immer wichtig gewesen.
01:08:58: Also meine Mutter ist sehr kreativ auch mit Sprach.
01:09:02: Was mir zuerst der letzten paar Jahre aufgefallen ist, dass wir eine sehr ähnliche Sprachhumor haben und das wahrscheinlich gar nicht etwas ist, was ich selber entwickelt habe oder so.
01:09:15: Und ich glaube, was aber wichtig war für mich ist, dass meine Eltern mir auch so ein Selbstbewusstsein mitgegeben haben von Ich darf in Kulturinstitutionen sein, dort eindaten.
01:09:31: Ich darf die Kunst selbst bewerten.
01:09:36: Das ist auch eine Ort, an der man gehört.
01:09:39: Weil ich glaube, dass jetzt gerade Theater oder Museum- und Kulturortien eine sehr grosse Schwelle haben.
01:09:46: Und die auch wir irgendwie für uns als Grundschaffende, als schriebene Personen haben müssen überschreiten.
01:09:53: Also es ist nicht einfach.
01:09:54: normalerweise oft am X muss man im Täter erst mal sagen, Kaffee kochen bis man überhaupt etwas machen darf.
01:10:01: Ich sage jetzt nicht, dass das da so ist aber so traditionell... sind die Wege auch recht lang, oder?
01:10:08: Ich meine wir haben beide schon für das Fondation Béla etwas gemacht und das ist auch ein Museum wo nochmal eine ganz andere Standing hat.
01:10:17: Und eine Art Ausstrahlung von Elitarismus kann einschüchtern ziehen.
01:10:24: und dass man irgendwie lernt ich darf dort innen gehen und die Spiegel von Gerhard Richter irgendwie cool finden oder auch einfach finden.
01:10:35: Das spricht mich jetzt nicht an, das muss man lernen oder dass muss man vor irgendetwas im Gescheit bekommen.
01:10:40: Weil sonst ist es mir nur so... Und ich glaube, das ist ja mit Literaturen in der Schule ähnlich.
01:10:45: Dass man wie gesagt bekommt, das machen eigentlich nur die weißen alten Männer, die schon länger tot sind.
01:10:52: Dann tut man das immer wieder kreuen und wir machen wieder ein Faust und wieder so ... Und dass man die Audacity hat, dass man sagt, ich mache Rap.
01:11:05: Oder ich schreibe das selber als tärte Stück.
01:11:09: Das muss irgendwie vermittelt werden und ich glaube, dass deswegen zum Beispiel so Poetry Slime Workshops an Schule auch so gut wirkend oder irgendwie auch wichtig sind.
01:11:19: Weil das irgendwie der Moment ist wo deine Kind gesagt wird hey, auch du kannst schreiben!
01:11:25: Auch wenn du noch nicht... Dort bist
01:11:30: du.
01:11:31: Um zu der Poetry-Slam-Szene, ich komme mit beiden aus dieser Szene.
01:11:36: und sind diese aber wie so erwachsen?
01:11:40: Ist das etwas, was man eher als Sprungbrett benutzt oder kann man auch länger dort reinverweilen?
01:11:48: Boah, wir haben es so gelebt.
01:11:51: Wir haben die Portislam-Szene voll blöd gelebt, das kann man wirklich sagen.
01:11:57: Ich habe es auch nicht so geil gefunden, wenn Leute gesagt haben ich benutze es noch als Sprungbrett.
01:12:01: Das habe ich nicht real gefunden.
01:12:02: Nein!
01:12:03: Wir sind Drillkeepers gesehen.
01:12:04: Das ist eine Art, in der geile Scheisse gemacht wird und Spoken World ausprobiert wird.
01:12:15: Wenn es zu fest Comedy ist, dann ist das nicht immer so geil.
01:12:18: Es muss auch immer irgendwie ... Ja, macht doch Comedy wenn du eine Comedy willst machen.
01:12:23: Das darf ein bisschen
01:12:24: rough sein oder?
01:12:25: Aber hat sich das die Haltung jetzt geändert?
01:12:28: Ich glaube es ist einfach... Also ich meine, ich habe das ... Ich hab's in den letzten fünfzehn Jahren gemacht und irgendwann ist halt das Format für einen vielleicht nicht mehr die Herausforderung, wo einem gerade ja, wo man sucht.
01:12:43: Also es ist nicht das.
01:12:45: Es war für mich nicht so, dass man sich nicht interessiert, was da passiert oder so.
01:12:50: Es sind einfach neue Herausforderungen gesehen, die man gesucht hat, welche ich eine gute Entwicklung grundsätzlich finde.
01:12:59: Weil das Leben ja trotzdem auch über Grenzen hat keine Requisiten, kein Musikzeitlimit.
01:13:08: und vor allem muss ich immer dieser Bewertung aussetzen, die man so oft betonen kann.
01:13:14: Das macht nichts mehr.
01:13:15: Man macht es etwas mit einem wenn du eingeliedert bist in einer Obe, bei der Bewertungen random irgendwie gehen werden.
01:13:24: Auch wenn sie meiner Meinung nach einfach etwas sichtbar macht, das immer basiert, wenn man sich exponiert aber schon auf eine sehr krasse Art.
01:13:32: Ja also ich... Das ist eigentlich ein recht homogener Prozess gesehen bei mir so dass Und es ist jetzt auch nicht so, dass ich irgendwie radikal gar nicht mehr auf das Lärmbühne gehen würde.
01:13:45: Gibt's keine Altersbeschränkungen?
01:13:47: Nein!
01:13:48: Es gibt sogar Leute, die erst im höheren Alter angefangen haben.
01:13:51: Das kriegt ihr sicher.
01:13:53: Wo plötzlich die absolute Erkenntnis hatten, wo sich das Leben lang nie auf eine Bühne traut und plötzlich sehen sie, da gibt es eine Bähne.
01:14:01: Ich bin bis jetzt der Meinung, Darum ist wichtig auch im deutschsprachigen Raum, wenn es einfach eine Bühnebatte hat, die man wirklich ausprobieren konnte.
01:14:14: Also ohne die Grossschwellen, die du vorher erzählt
01:14:18: hast?
01:14:19: Ja!
01:14:21: Es hat ja schon so die Abwertung von SLAM und ich glaube dass man dort auch irgendwie muss sagen... Das ist genau das, was eine demokratische Bühne auch braucht.
01:14:38: Es braucht bessere Texte, es braucht neuere Texten und weniger gut gürbte und schlechte Texte damit man das überhaupt bewerten kann.
01:14:47: Allgemein gibt es keine Kunstform kontemporär, in der man schon so früh so viele Bühnen bespielen kann.
01:14:59: Selbst beim Comedy, wo du viele Open Mikes hast, wird es immer mehr aufgehend.
01:15:04: Wir haben wirklich von den dreckigsten Bars irgendwo in was Kreilsheimen, hinter Dupfing bis zur Elbphilharmonie in Hamburg ... Ich habe dich irgendwie an der Auto Arena in Hamburg gesehen.
01:15:18: Das ist so ein krasses Spektrum, das auch Theater irgendwann gemerkt hat.
01:15:24: Aha!
01:15:24: Wir haben alle Probleme mit den Eidrittszahlen.
01:15:27: Ich bin immer mit den Eintritt, wie heißt man?
01:15:29: Mit der Publikumszahlen.
01:15:31: Aber wenn wir ins Lärm machen, dann kommen die Leute plötzlich in das Theater und ich glaube, dass das schon irgendwie ein Wert an sich ist, wo wichtig es auch ist, wenn man aus einer Szene wieder so aussen dritt... Also ich habe zurzeit keine Lust aufs Lärme.
01:15:46: Keine Lust!
01:15:47: Dass man trotzdem irgendwie muss wertschätzen.
01:15:49: Das ist irgendwie ein sehr krasses Format die Leute zusammenbringt und Wertschätzung für Literatur bringt.
01:15:56: Und
01:15:58: man muss aber auch sagen, dass diese Szene sich sehr wandigstfähig gezeigt hat – also auch anpassungsfähig!
01:16:05: Also wo wir angefangen haben ist die Szene in vielen Fragen recht problematisch gesehen.
01:16:13: Es gab sehr viele problematische Strukturen.
01:16:17: Durch das es so anarchistisch war, hat sich viel mehr eingependelt.
01:16:23: Es gibt mehr Strukturen für Sicherheit und die Auftritte dafür, dass sie sich mehr wie eine Safe Space anfühlen, was damals definitiv nicht gesehen ist.
01:16:34: Es war auch eine sehr mannig dominierte Szene, in der wir angefangen haben.
01:16:40: Mannlich wie studentisch?
01:16:43: Und das hat sich auf jeden Fall gewandelt.
01:16:47: Das ist auch nicht selbstverständlich, dass eine Szene, die kein Dachverband in diesem Sinne hat, so eine Entwicklung schafft.
01:16:57: Ich finde es ist auch sehr augeschindig sichtbar ... Auch wenn man es als Spunkbett benutzt, sind sehr viele Menschen aus dieser Szene auch gross geworden.
01:17:11: Die konnten nicht der Schwedigkeit nutzen dafür, gross zu werden quasi.
01:17:17: Dann noch einen Ausblick.
01:17:19: Ich schreibe jetzt ein Film.
01:17:22: Es ist noch etwas ... Wann haben wir gerade den Sechzehnten Juni gesehen?
01:17:25: Wir waren hier von Einzelnen.
01:17:29: Und dann sind wir mit eurem Duo Cold unterwegs, auch in Dornach.
01:17:33: Nöchstens, neuer Theater
01:17:35: jetzt am sechsen Sechs.
01:17:36: Ich glaube
01:17:37: das ist vorustrahlig oder?
01:17:39: Das ist vorostrahlig beim Erlönsglieg auf der Tonspur.
01:17:41: Also
01:17:42: es
01:17:43: geht ja noch weiter.
01:17:45: In der Pop-Up Version und in der Grosse Version.
01:17:47: Und sind ihr auch schon wieder ein Theaterstück im Schreiben?
01:17:50: Ja... Wir sind jetzt an einem Theaterstuck in Mannheim.
01:17:56: Das kommt im Januar, aber wir sind jetzt zumindest am Aufgelesen von unserem neuen Spoken-World-Programm.
01:18:11: Also es gibt noch viel Gelegenheit hier zu sehen, aber jetzt müssen wir da noch mal durch.
01:18:15: Es gibt ein Spiel, ich lege die Karte auf eine Tische und muss sie das nicht mehr erklären.
01:18:20: Aber sorry, ihr könnt einfach Luft reinlassen!
01:18:24: Ich lese vor und ich könnte ganz lange Antworten geben.
01:18:27: Jetzt darfst du zuerst?
01:18:29: Genau!
01:18:32: Also...
01:18:34: Welche Frage würdest du an einem allwissenden Oracle stellen, falls es dich mit Zeitmaschinen nach Delphi verschlägt?
01:18:45: Pfff!
01:18:46: Hi hi hi!
01:18:47: Ich kann nicht so viel Philosophie-Studium abbrechen.
01:18:50: Ich habe das niemals angeschaut.
01:18:51: Wahrscheinlich
01:18:52: auch so.
01:18:52: Was sind meine Schlösser?
01:18:56: Ja, was sind meine Schlösse?
01:18:58: Ähm ... Die Frage ist, ob ich ... äh ... ja.
01:19:06: Ob ich könnte wieder stehen, gewisse Fragen zu stellen?
01:19:13: Also ... Gewisse Fragen, die man vielleicht gerne wissen würde wie zum Beispiel was nach dem Tod ist oder so.
01:19:18: Äh ... Wo ich dann könnte eine Antwort haben.
01:19:24: aber die Frage ist Könnte ich wieder stehen diese Frage zu stellen?
01:19:26: weil Ich glaube ja dass die Ungewissheit das Leben vielleicht auch Zudem macht das es eben ist.
01:19:33: Das
01:19:33: sind Antworten!
01:19:34: Hey, hey!
01:19:36: Heimlich Studium gemacht!
01:19:39: Oh,
01:19:40: eine
01:19:47: strenge Frage... Wenn du ein Regler aufstellen könntest an der sich alle Menschen müssten halten.
01:19:52: will ich wäre das?
01:19:54: Es ist schon wieder mit Schuhe, aber du hast sie zogen.
01:19:57: Ich glaube, wenn Mensch recht, Völker recht, wäre gut.
01:20:02: Mit Gewalt durchsetzen?
01:20:03: Oder wie wird es mit der Armee...
01:20:07: Das ist die Frage impliziert.
01:20:09: Man kann es einfach so sagen und dann wird's ... also von dem her.
01:20:13: Okay, ich bin jetzt gerade dran.
01:20:15: Ich versuche ... Ich finde ja so ... Liebe für die Welt, finde ich immer so ein bisschen ... Blasch!
01:20:22: Aber wenn ich z.B.
01:20:24: diese Rägel aufstellen könnte, müsste ich mir überlegen, vielleicht muss es ... Die Regeln wären regiert mit Liebe, meine Lieben.
01:20:43: Okay, kommt an!
01:20:45: Es geht
01:20:46: über den Sender.
01:20:52: Wenn du Kritiker von dir selbst wärst, was würdest du an dir kritisieren?
01:20:58: Das Problem ist, dass es gar nicht so eine hypothetische Frage ist.
01:21:10: Da ist ja die ganze Zeit im eigenen Kopf und redet die ganzezeit mit und ist sehr aufdringlich.
01:21:17: Und das Lustige ist, wir kennen gegenseitig schon die Kritikerinnen... Also ich kenne auch so die Kritikerin in der Fahrtümer was sie zu ihr seid aber auch die Kritikaerin Fahrtümmer was Sie zu mir sind.
01:21:29: Und Sie kennt wiederum... Wir können sogar am liebsten Ich kann sagen, ich weiss jetzt, dass du das von dir selber abwarten.
01:21:41: Wir können uns manchmal sogar ein bisschen ...
01:21:44: Sie erinnern eure Kritikereien?
01:21:46: Ja wir kennen sie sehr gut.
01:21:49: Gerade wenn man so zusammenschreibt, dann können sie auch so offensichtlich führen.
01:21:53: Okay!
01:21:53: Sie kommen zu Wort.
01:21:54: Du musst jetzt auch nicht sagen, was ich an dir kritisieren
01:21:58: würde.
01:21:58: Sie sind auf jeden Fall brutal und man darf nicht zu viel Raum geben.
01:22:04: Man muss sich einfach immer wieder ignorieren und sagen, ich weiss schon wie das funktioniert.
01:22:11: Gleichzeitig sind sie auch wichtig!
01:22:16: Fatima, du darfst noch einmal eine Karte
01:22:19: ziehen?
01:22:19: Ich darf nicht antworten.
01:22:21: oder es gibt einen Kritiker, der eigentlich so den alten beläsernden NCZ-Photonus nischt ist... wo man dann immer auf den erwartet.
01:22:31: Und der ist im echten Leben aber immer enttäuschend, weil er dann doch...
01:22:35: Das ist doch der Haus Ratatouille?
01:22:37: Kennen Sie auch den Film Ratatousille?
01:22:38: Ja
01:22:38: genau!
01:22:39: Es gibt sich die Gastrokritik oder diese Figur.
01:22:42: Auf eigentlich total vereinsam Tisch.
01:22:44: Genau.
01:22:47: Also es gibt so Figuren.
01:22:51: Zum Beispiel im Theaterbereich gibt es, aber eigentlich in der Schweiz immer weniger.
01:22:55: Aber in Deutschland gibt sie sich noch einmal in einer Theaterschürie in Deutschland gewesen und da gibt es Kritiker mit denen könnte man, wenn man auch so wäre darüber diskutieren wäre, jetzt den Besti handelt zwischen two-two-two und zwei-twenty.
01:23:07: Genau!
01:23:07: Ja ja...
01:23:08: In Deutschland produziert.
01:23:09: und die haben Sie alle gesehen und noch im Kopf?
01:23:12: Und sie sind eloquent und scharf und wir bekämen meistens ein Diabolk.
01:23:17: Also jetzt beim Madonna-Stück, der hat einfach gelogen um unser Stück schlecht zu machen statt dass er sich mit den achten Schwächen vom Stück auseinandersetzt.
01:23:25: Das regt mich immer noch auf!
01:23:28: Das ganze Stück überdenkt mich.
01:23:29: Ja, was?
01:23:29: Mit NZZ?
01:23:30: und dann ... Jetzt
01:23:31: ist Prog-Ausgaffel!
01:23:33: Prog hat gelohnt.
01:23:34: Wärst du Kritikerin, was würdest du an dir selber kritisieren?
01:23:38: Natürlich nicht, was deine Kritikerinnen an den Kritikern würde.
01:23:41: Nein,
01:23:41: aber das ist ja im Kopf ... Ist das Hochkultur oder ist das Literatur?
01:23:48: Alles klar.
01:23:51: Aber du wolltest dich eine Karte ziehen.
01:23:54: Jetzt gehe ich das Spiel.
01:23:57: Yes!
01:23:58: Das... Man könnte noch lange.
01:24:01: Gibt es etwas, von dem du schon lang träumst oder dich aber noch nicht getraut hast das zu machen?
01:24:16: Ich bin gerade alles so am Abhaar... Also weißt ich, ich bungeejumpen und so, dass ist überhaupt nicht mein Traum und ich wollte nie im Leben machen.
01:24:23: Gut, das habe ich jetzt gesagt.
01:24:26: Und schon lange träumst, aber nie traut.
01:24:39: Ich träume eigentlich von der ewigen Reimkrette!
01:24:42: Ich glaube, ich habe auch Angst.
01:24:44: Ich träume eigentlich so vor dem Moment, wo ich auf einer einsamen Insel hocke und einfach nur die Reime aneinander reimen und sie ist vollendet und vollkommen.
01:24:51: Der
01:24:51: Insel hat eine Reimoneufer.
01:24:54: Das muss man sich selber auflösen!
01:24:55: Ein Romane heisst der Fluss ohne Ufer – das wäre dann der Reim ohne Ufersuppel?
01:24:58: Genau!
01:25:00: Da freuen wir uns darauf.
01:25:01: Meldest du ihm wenn es so weit ist
01:25:02: oder
01:25:03: wenn er das Mikrophone öffnet oder könntest du ihn permanent vorlesen?
01:25:10: Vielen Dank!
01:25:11: Danke vielmals für das Gespräch, dass ich sie sehe.
01:25:15: Danke dir Helena noch für die... Was war es jetzt?
01:25:17: Die Drei-Zwänzige Ausgabe für die Drei Zwänzig-Ausgabe.
01:25:21: Frieda trifft alles Gute!
01:25:24: Wir werden uns weiter sehen und euch zwei auch.
01:25:27: ganz herziger
01:25:27: Dank für das Schöne.
01:25:29: Danke vielmal, dass ihr sie in einem gesehen habt.
01:25:31: Die Dreizwarzen ist die Folge von Frieda Tritt.
01:25:33: Der Podcast geht's wie immer überall los, wo es Podcast gibt.
01:25:37: Auch auf friedermagazin.ch und der Fahruhr.ch.
01:25:41: Und wie gesagt, ich sage tschüss zusammen und wünsche euch viel Freude mit den weiteren Fragen bei Matthias nach dem Sommer.
01:25:46: Und von mir können wir trotzdem immer weiterlesen beim Paschour!
Neuer Kommentar